Balkonkraftwerk: Lohnt sich Steckersolar wirklich?
Wie ein Balkonkraftwerk funktioniert, wie viel Strom und Ersparnis realistisch sind, was seit 2024 erlaubt ist und wann sich die Anschaffung amortisiert.
Ein Balkonkraftwerk ist der einfachste Einstieg in die eigene Stromerzeugung: anstecken, anmelden, Strom sparen.
Wie viel es bringt
Ein Set mit 800 Wp Modulleistung erzeugt in Südausrichtung rund 750 kWh im Jahr. Bei einem Eigenverbrauch von 60 bis 75 % spart das etwa 165 bis 210 € jährlich – gerechnet mit 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026). Deine konkrete Ersparnis berechnet der Balkonkraftwerk-Rechner. Die Kurzantwort zur Amortisation findest du in der FAQ Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?.
Was seit 2024 gilt
Mit dem Solarpaket I sind Wechselrichter bis 800 W Einspeiseleistung erlaubt, die Anmeldung wurde stark vereinfacht. Details klärt die FAQ Muss ich ein Balkonkraftwerk anmelden?.
Worauf es ankommt
Entscheidend ist eine hohe Eigenverbrauchsquote, denn nicht genutzter Strom fließt meist unvergütet ins Netz. Grundlastverbraucher wie Kühlschrank und Router laufen tagsüber mit. Wie viel Strom einzelne Haushaltsgeräte verbrauchen und was sie kosten, zeigt der Stromkostenrechner von EnergyTools. Wer mehr will, plant eine Dachanlage – siehe PV-Ertrag verstehen und den PV-Ertragsrechner.