Wie wirkt sich die Dachneigung auf den Ertrag aus?

Bei fester Südausrichtung kostet eine flache Dachneigung (0 bis 15°) rund 10 % Ertrag gegenüber der optimalen Neigung, eine steile Neigung (40 bis 60°) rund 5 % und eine senkrechte Fassadenmontage sogar etwa 30 %. Referenzwert ist eine Neigung von 25 bis 35°, wie sie die meisten Steildächer in Deutschland ohnehin haben. Diese Werte sind Näherungen des PV-Ertragsrechners, angelehnt an gängige Korrekturfaktoren (u. a. PVGIS/HTW Berlin) – kein exaktes Versprechen für ein einzelnes Dach.

Welche Ausrichtung dazu am besten passt, erklärt die FAQ Welche Ausrichtung ist für Solarmodule optimal?. Wenn du Ausrichtung und Neigung gemeinsam vergleichen willst, nutze die kombinierte Ausrichtungs- und Neigungstabelle. Den Effekt für die eigene Anlagengröße und Region liefert der PV-Ertragsrechner.

Quellen

  • PVGIS — Photovoltaic Geographical Information System

    Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen KommissionPrimärquelleFrei zugängliche Ertragsberechnung auf Basis langjähriger Einstrahlungsdaten. Abfrage vom 29.08.2026 für 1 kWp, 30° Neigung, Südausrichtung und 14 % Systemverluste: Hamburg 979, Kassel 1010, München 1130 kWh/kWp und Jahr. Für den eigenen Standort ist die Abfrage mit den echten Koordinaten aussagekräftiger als jede Tabelle.Abruf: 29.08.2026